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Biometrische Grenzkontrolle auf dem Frankfurter Flughafen
Bundesinnenminister Otto Schily hat am 12.02.2004 auf dem Flughafen Frankfurt/Main das Pilotprojekt "Automatisierte und Biometriegestützte Grenzkontrolle" in Betrieb genommen. Für das Passieren der Grenze genügt der Blick in die Kamera.
"Es muss sicher sein, dass ein hinterlegtes biometrisches Merkmal bei der automatischen Grenzkontrolle absolut korrekt abgeglichen werden kann. Die Iriserkennung gilt derzeit als das sicherste biometrische Verfahren. Deshalb haben wir sie für das Pilotprojekt auf dem Frankfurter Flughafen ausgewählt. Dennoch wurde bereits in der Ausschreibung für das Projekt vorsorglich bestimmt, die biometrische Komponente gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt austauschen zu können", so Schily.
"Bei der Einführung biometrischer Verfahren sind noch nicht alle technischen Fragen abschließend geklärt. Insbesondere die Untersuchungen zur Sicherheit, Verlässlichkeit und Langzeiteignung laufen noch. Nach heutigem Stand sind manche Verfahren, etwa mit Fingerabdruck, für die Suche in großen Dateien besonders geeignet. Andere, wie zum Beispiel die Iriserkennung, eignen sich besser für automatisierte Kontrollen, wie hier am Frankfurter Flughafen. Von dem Pilotprojekt erwarten wir eine Erhöhung des Sicherheitsniveaus bei Grenzkontrollen, Erkenntnisse über die Einsetzbarkeit biometrischer Verfahren im grenzpolizeilichen Wirkbetrieb und Hinweise auf die Akzeptanz biometrischer Kontrollen bei Reisenden", so der Bundesinnenminister.
Wissenschaftlicher Common Sense:
Multibiometric systems try to palliate the false reject (rejecting a valid user) and false acceptance problems (accepting an invalid user) that range from 0,2% for the best fingerprint recognition algorithms to 10-20% of false rejection (2-5% in false acceptance) for speaker recognition.
Combining several techniques like voice recognition, face recognition, fingerprint or palm print recognition, hand geometry , iris or retina recognition it's possible to mutually compensate the deficiencies of each particular technique.
siehe Inf@Vis! Num. 139: Multimodal Systems
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