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Trends von 31 bis 40 - von 21 bis 30 - von 11 bis 20 - von 1 bis 10 - News

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Intelligent(e) Inhalte erstellen und verbreiten


Ein kombiniertes Content- und Context-System von Fraunhofer FIT erlaubt durch das Zusammenspiel neuartiger mobiler Technologien intelligenten Zugriff auf Inhalte. Außerdem bietet es Lösungen zur schnellen Erfassung und Dokumentation von Inhalten und zur Live-Zusammenarbeit über das Internet.

FIT demonstriert das System auf der CeBIT, Halle 9, B36. Seit digitale Inhalte in großer Vielfalt verfügbar sind, bietet vor allem derjenige Mehrwert, der Inhalte und Informationen kontext-sensitiv aufbereiten und vermitteln kann. Intelligente Content Services und Context Management bieten dafür neuartige Möglichkeiten der integrierten Erfassung, Dokumentation und Verteilung von Inhalten - vom Bearbeiten auf dem Smart-Board bis hin zur Nutzung auf dem PDA oder dem Mobiltelefon.

Das von FIT entwickelte System eröffnet neue Perspektiven und kreative Ressourcen für den Aufbau deutlich intelligenterer und flexiblerer Anwendungen, die auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren.

Der modulare Aufbau des Systems erleichtert die Wart- und Erweiterbarkeit und ermöglicht die schnelle, kostengünstige Erstellung kontextualisierter Dienste und intelligenter Informationssysteme. Das Modul "Mobile Collector" erlaubt Autoren sehr einfach die mobile Verknüpfung von Inhalt und Kontext vor Ort. Damit ermöglicht das System einem deutlich erweiterten Personenkreis die Entwicklung intelligenter Anwendungen.

Fraunhofer FIT präsentiert das System anhand einer Auswahl von Szenarien aus verschiedenen Anwendungsbereichen, etwa mobiles Lernen in der betrieblichen und schulischen Aus-/Weiterbildung, Lifestyle und eHealth, Wartungs- und Serviceleistungen von Industrieanlagen sowie der Verkaufsunterstützung.

Weitere Informationen

http://www.fit.fraunhofer.de

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OLEDs: Displays wie im Science-Fiction-Film


Starr oder leicht und biegsam wie Folien, energiesparend und aus jedem Betrachtungswinkel ein brillianter Farbeindruck: Die nächste Display-Generation steht bereits kurz vor ihrer Markteinführung. Organische Leuchtdioden (OLEDs) erzeugen Licht direkt aus elektrischem Strom.

Sie bestehen aus Nanometer dicken Schichten organischer Halbleiter und organischer Farbstoffe. Je nach ihrer chemischen Struktur können sie Licht in allen sichtbaren Farben erzeugen. Diese Materialien werden zwischen zwei elektrische Kontakte eingebettet. Wenn Strom durch das Bauelement fließt, geben die elektrischen Ladungträger ihre Energie an die organischen Moleküle ab, die diese wiederum in Licht umwandeln.

Bedingt durch ihre Funktionsweise sind OLEDs energiesparender als LCDs und deshalb besonders für mobile Anwendungen geeignet. Ihre gute Farbsättigung und der große Betrachtungswinkel machen sie besonders ergonomisch. Die organischen Farbstoffe lassen sich großflächig auf leichte und flexible Träger wie z.B. Kunststofffolien aufbringen. So entstehen Produkte in neuen Anwendungsgebieten, die mit den bisherigen Display-Technologien nicht erschlossen werden können. Zusammen mit Partnern aus der Industrie und mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) arbeitet das Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Braunschweig im Labor für Elektrooptik an den Vorraussetzungen für den Einsatz der OLED-Technologie in marktfähigen Produkten. Darunter fallen Entwicklungen vom Materialdesign und Synthese organischer Materialien, Aufbau und Verbindungstechnik bis hin zu Kleinstserienfertigung von Displays.

Weitere Informationen

http://www.tu-braunschweig.de/ihf - Institut für Hochfrequenztechnik

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The Living Room (Victoria Fang)


Exhibition Transmediale 05, Berlin

Ein Mord ist geschehen, der Täter muss gefunden werden. In Victoria Fangs aufwändiger Installation lassen sich drei bewegliche Panels mit LCD-Monitoren wie ein Puzzle im Raum verschieben. Wenn alle drei Elemente korrekt positioniert sind, werden Erinnerungen ausgelöst, mit denen sich das Rätsel lösen lässt. Durch die permanenten Positionswechsel der Szenen verändert sich auch die räumliche Erfahrung der Mitspieler in jeder Szene. Die Installation fungiert so als ein gigantisches physisches Puzzle, das ein narratives beinhaltet.

‚The Living Room' wurde nominiert für seine einzigartige Perspektive auf die räumlichen Verbindungen innerhalb eines narrativen, nicht-linearen visuellen Rahmens. Das Publikum löst einen rätselhaften Mord, indem es die ‚Träger' einer zuvor aufgenommenen Videoerzählung innerhalb einer festgelegten Fläche räumlich anordnet. Damit spielt das Kunstwerk auf die Konventionen von hyperverlinktem elektronischem Geschichtenerzählen an. Gleichzeitig überschreitet ‚The Living Room' die Grenzen zwischen interaktivem Kino und Experimenten mit Zeit- und Raumkonzepten in einer ‚vermischten Realität'.

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Untitled (Camille Utterback)


Exhibition Transmediale 05, Berlin

‘Untitled 5' ist die fünfte interaktive Installation der ‘External Measures' Serie, die Utterback seit 2001 entwickelt. Ziel der Arbeiten ist es, ein ästhetisches System zu erschaffen, das auf physische Bewegungen im Ausstellungsraum reagiert. Die Existenz, Position und das Verhalten des projezierten Bildes hängen vollständig von der Präsenz und den Bewegungen der Besucher ab. ‘Untitled 5' zeichnet abstrakte grafische Kompositionen und organische malerische Strukturen, die ausnahmslos auf Algorithmen basieren.

Camille Utterbacks Projekt wurde aufgrund seiner ausgefeilten generativen Komposition von Zeichnung und Malerei nominiert, einem bislang eher wenig ergründeten Gebiet innerhalb der Medienkunst. Die ‚Untitled 5' zugrundeliegende Software ermöglicht es dem Zuschauer, interaktiv am Zeichenprozess teilzunehmen und sein körperliches Abbild zu hinterlassen. Dabei werden auch Fragen wie Handlung und Einflussnahme zwischen Besuchern und den Software-Regeln thematisiert.

Eine von 3 Preisträger/innen der transmedial.05 Awards

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Gravicells - Gravity and Resistance (Seiko Mikami, Sota Ichikawa)


Exhibition Transmediale 05, Berlin

Mittelpunkt dieser interaktiven Installation ist eine Fläche aus 225 Bodenplatten mit eingebauten Sensoren. Wenn ein Besucher diese Fläche betritt und sich bewegt, wird seine Position, sein Gewicht und seine Geschwindigkeit automatisch und fortlaufend gemessen, analysiert. Mithilfe von LED-Lichtern, Klängen und geometrischen Bildern wird die Raumwahrnehmung transformiert. Schwerkraft wird sichtbar und hörbar und erlaubt dem Besucher eine neue Wahrnehmung des eigenen Körpers. Beim Umherlaufen werden das Gefühl der Erdanziehung, deren Widerstand sowie die von anderen Besuchern hervorgerufenen Gravitationskräfte spürbar. Zudem wird via GPS (Global Positioning System) gleichzeitig die Position der Installation ermittelt. Im System von Satelliten, Installation, Erde und Besuchern sind alle ständig in Bewegung und halten sich relativ zu einander im Raum auf.

Einsteins Theorie der Relativität hat entscheidenden Einfluss auf das Verständnis von Raum, Schwerkraft und Bewegung gehabt, wie es sich in dieser Installation ausdrückt. Sie macht nicht nur die Relativität der eigenen räumlichen Positionen erfahrbar, sondern zeigt die Verformung des Raumes selbst durch Körper, am Himmel und auf der Erde. Wie in einem japanischen Steingarten weiten sich die geodesischen Linien um den Körper des Besuchers. Die wirkenden und sich gegenseitig beeinflussenden Kräften werden als Licht, Klang und dreidimensionale Grafik dargestellt und bieten eine einmalige multi-sensorielle Erfahrung.

http://www.g--r.com/


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