[Reflexionen Nr. 4]

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Wie geeignet sind Videos als eLearning-Medium?

# Was ist eigentlich ein Video?
# Das Video als funktionales Medium …
# Welche Einsatzszenarien bestehen für Videos?
# Wie lassen sich Videos didaktisch einsetzen?
# Videos als interaktives Lehr- / Lern-Medium?
# Projekt „eVideo“ an der FHTW Berlin

-> Reflexionen-Wechsel

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Reflexionen Nr. 4 (110 kB, PDF)

 

Welche Einsatzszenarien bestehen für Videos?

Schauen wir uns die beiden funktionalen Pole –Information und Kommunikation- genauer an, so lässt sich im Kern je eine Grundtechnik identifizieren, die in unterschiedlichen Kontexten verschiedene Infos transportiert bzw. differenzierte Kommunikationskanäle ermöglicht:

 

Filmvideo

Videokonferenz

N:1

Videoüberwachung

   

 

1:N

Pressekonferenz Präsentation  
Protokoll  

1:1

Video-Mail / -MMS

Just-in-Time-Hilfe

Talk

N:M

 

Verteilte Präsentationen Kaffeeküche

 

Kollaboration

  1. Mit „ Filmvideo “ ist die eigentliche Produktion bewegter Bilder gemeint – gleich welchen Inhalts. Dabei werden die Videodaten aus zweierlei Quellen generiert:

    A.  Durch die Aufnahme der realen Welt (= Film)
    B.  Durch die Synthese aufgrund einer Beschreibung (Film + künstlich produzierte Elemente ggf. zzgl. Augmented Reality).

    Filmvideos dienen also in erster Linie der (passiven) Information in Form einer Realitätsreproduktion – und den Kalauer, dass jede Information gleichzeitig der (einseitigen) Kommunikation dient, schenken wir uns an dieser Stelle. Wirklich interaktive Kommunikation mit Filmvideos bleibt ein Problem: Denn künstliche Intelligenz ist weiterhin eine Schimäre. Mit technischen Medien kann man einzig über separate digitale Rückkanäle kommunizieren. Die Kommunikation mit Filmvideos gleicht von daher eher einer Human Computer Interaction denn einer Human Computer Cooperation.

  2. Videokonferenzen setzen sich aus einem Filmvideo (der Anzeige der beteiligten Personen) und separaten Kommunikationstools zusammen:

    - separater Audiokanal
    - interaktiv ansteuerbare Folienanzeige resp. Application Sharing
    - ggf. zusätzliche Features (Textchat, Handmelder, Mixed Reality o.ä.)

    Videokonferenzen dienen also eher der direkten Kommunikation in Gestalt einfacher Gesprächen, komplexerer Kollaborationen oder als banale Kaffeeküche.

    ABER: Präsentationen (mit Application Sharing) oder Just-in-Time-Hilfe sind auch mittels dieser Technik zu realisieren – insofern vermag dieses Instrument auch zu informieren.

-> Weiter mit # Wie lassen sich Videos didaktisch einsetzen?


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