| Definition Flow |
In einen Flow-Zustand gerät man (nach CSIKSZENTMIHALYI), wenn man etwas mit Freude tut: die Aufmerksamkeit konzentriert sich, persönliche Probleme werden vergessen, Zeit und Raum verlieren sich und es besteht ein positiver Bezug zur Aktivität. |
Doch wie produziert man Flow? Wann springt der Funke über von der Lernmotivation zum Flow?
Es existieren einige pädagogische Techniken und Ansatzpunkte, um das Motivationsmanagement von Lerngruppen aktiv und effektiv zu beeinflussen. So kann z.B. eine Steigerung der intrinsischen Lernmotivation über diverse ‚Stellschrauben' erfolgen, denen wir hier einige ‚Muttern' aus der Erzähltheorie zugeordnet haben:
| Lernmotivation |
Erzähltheorie |
| individualisierte Lerninhalte je nach persönlichem Interesse |
Story |
| ästhetisch anspruchsvolle und originelle Aufbereitung der Materialien |
Plot mit Erzählbogen |
| Einbindung der Lernenden über interaktive Strategien |
Affekte hervorrufende Erzählschemata |
| positive Lernumgebung |
Erzählung |
Wie wir sehen, unterstützen Erzählungen die lernmotivierenden Ansätze, indem sie Lernende emotional berühren. Neugierde, Spannung und Überraschung sind Affekte, die ein gelungener Plot auslösen kann - und damit eine als angenehm empfundene Lernatmosphäre.
Den Flow-Zustand vermag eine Erzählung zu erzeugen, wenn der Plot mit der Lernumgebung eng verknüpft wird und Dramatik die Lernenden durch die Anwendung treibt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Plot einen lebensweltlichen Bezug zum Lernenden herstellt, um nicht einen beliebigen Affekt als vielmehr eine persönliche, sinnstiftende Begründung zu ermöglichen.
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