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Der große Vorteil des elektronischen Lernens ist die individuelle Flexibilität eines Open-Store-Systems mit 24-stündigen Öffnungszeiten an 7 Tagen die Woche. Je nach Bedarf und zeitlichem Budget können die gewünschten Inhalte in der Reihenfolge bearbeitet werden, die der persönlichen Vorliebe entspricht. Insofern ist mit diesem asynchronen Lernen eine wesentliche Voraussetzung der konstruktivistischen Lerntheorie zumindest systemisch gegeben. Mit dem Einsatz einer Vielzahl an interaktiven Methoden am UI lässt sich ein Lernfluss aufbauen, der nicht nur Wissen sondern auch Spaß verbreitet. Wäre da nicht der innere Schweinehund , der so manche Motivation untergräbt und Lernen zum Ringkampf gegen sich selbst erklärt.
An diesem Punkt greift die kommunikative Interaktion in das Geschehen ein:
Der Austausch mit anderen Lernenden –direkt oder vermittelt über eine personifizierte Moderation- erleichtert den Lernzugang. Zwar bedarf es immer noch pädagogischer Konzepte, um Wissen aufzubauen – motivierenden Drive erhält eine Anwendung zusätzlich über diesen plappernden Weg.
Kommunikative Möglichkeiten: |
1.
Präsenzunterricht im Blended-Learning-Mix zum CBT |
2.
asynchrone Tools wie eMails, Weblogs, Foren & Mailinglists, Archiv-Streaming, Filesharing, Umfragen als WBT |
3.
synchrone Tools wie Chat, VoIP oder Videoconferencing oder Live-Streaming (mit oder ohne Application Sharing) als virtueller Classroom |
Entscheidet das finanzielle Budget vorrangig über mediale wie interaktive Ausgestaltung des CBTs oder WBTs, so sind bei den kommunikativen Möglichkeiten besonders die personellen Ressourcen im Kursverlauf zu bedenken. Idealtypisch ist die geschickte Kombination aller 3 Varianten zu empfehlen. Je nach Zielsetzung und Zielgruppe lässt sich jedoch das Kursarrangement auch klug reduzieren.
2 Klammern sind ausschlaggebend für die Attraktivität eines eLearning-Angebotes:
- Thematisch muss eine Rahmenstory (siehe Reflexionen Nr. 3), ein Case Study oder ein Spiel die lernmotivierende Dynamik über alle Vermittlungsformen herstellen.
- Die regelmäßige Betreuung der kommunikativen Tools stellt eine -bestenfalls tagesaktuelle- Verbindung des Kurses zum Lernenden her.
| Virtuelle Classrooms ermöglichen eine optimale Ergänzung und Nutzung vorhandener digitaler Materialien. Aber auch mit asynchronen Lehrangeboten sind didaktisch anspruchsvolle Programme möglich – sofern die dargereichten Inhalte maximal interessant –medial wie interaktiv- den Lernenden zur Nutzung bereit stehen. |
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