[Reflexionen Nr. 1]

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Ersetzt Rapid eLearning das klassische eLearning?

# Zusammenfassung
# Was soll das sein: „Rapid eLearning“?
# Information, Wissen, Lernen
# Bedeutung der Interaktion
# Stufen der Wissensvermittlung

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interACT
Rapid eLearning-(Demo-)Kurs

-> Kurs-Website auf XP/Powerpoint 2002-Basis
-> Druckversion Kurs (118 kb, PDF)

# Stufen der Wissensvermittlung

Fragen

  • Aber sind für alle Informationstransfers Kontrollinstanzen erforderlich?
  • Kann man nicht manchmal doch Webinars einsetzen?
  • Welche Bedingungen sprechen für den Einsatz von ReL?
  • Wann macht es überhaupt Sinn, schnell und günstig zu produzieren?
  • Wann greift man also zu welcher Methode?

Das Beratungsunternehmen Bersin & Associates differenziert zwischen 4 Stufen der Wissensvermittlung, die unterschiedliche Lernziele erfordern, denen wir verschiedene Methoden zuordnen:

Stufen

Lernziel

Beste Methode

Informations-
sendung

Kenntnis

Vertraut-
heit

 

 

Webinars

Kritischer Informations-
transfer

Kompe-
tenz

 

ReL oder Webinars mit LMS

Neue Fertigkeiten & Kompetenzen

 

Beherr-
schung

WBT oder Blended Learning inkl. ReL oder LMS

Zertifizierte
Fertigkeiten

 

 

Blended Learning inkl. WBT

ReL eignet optimal sich für den kritischen Informationstransfer, der durch die Schrittfolge 1 bis 4 des oben skizzierten Lernprozesses erfolgen kann. Mittels ReL lässt sich hervorragend vorhandenes Wissen aktualisieren – insofern lassen sich ReL-Module auch gut in komplexere didaktische Konzepte einbinden. Blended Learning meint dabei den geschickten Methoden-Mix, der zumeist auch ultra-klassische Präsenzveranstaltungen mit einbezieht. Derselbe Erfolg lässt sich durch die Integration von Webinars in LMS (mit interaktiven Testfunktionen) erzielen.

Die technischen Voraussetzungen dieses (Wissens-) Produktionsverfahren sind also gegeben. Bleibt die personelle Frage : Ist das Kernproblem des Wissensmanagement, wie Expert/innen zu motivieren sind, ihre Kernkompetenzen dem internen (freien) Wissensmarkt bereit zu stellen –und damit an ihrer Austauschbarkeit zu arbeiten- nicht auch ein Problem des ReL? Nicht ganz, denn die Inhalte basieren vorzugsweise auf Präsentationen, die bereits gehalten wurden. Hier könnten betriebsinterne Trainer/innen das Heft in die Hand nehmen und -in Kooperation mit den entsprechenden Expert/innen- diese Präsentationen im einfachsten Falle zu Webinars oder didaktisch aufbereitet zu ReL-Modulen ausbauen. Erst die explizite Forderung nach eigens produzierten Lernmodulen zu aktuell relevanten Themenstellungen durch dezentrale Expert/innen wirft ähnliche Fragestellungen auf wie ihre betriebswirtschaftlichen theoretischen Vorgänger:

Mit welcher extrinsischen Motivation kann die intrinsische Motivation der Expert/innen forciert werden, um den maximalen Lernerfolg für die Zielgruppe/n zu erreichen? Hier gilt es, die Erfahrungswerte abzuwarten – und Erfolgsstrategien empirisch zu belegen.

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