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Heisst das etwa, durch Interaktion seien größere Lernerfolge zu erzielen?
Zumindest sind durch Interaktion erst einmal Lernerfolge messbar. Sei es durch Kommunikation – sei es durch virtuelle Testfragen. Gleichzeitig lassen sich interaktive Elemente zum Aufbau didaktisch anspruchvollerer Spannungsbögen (siehe Reflexionen Nr. 3) einsetzen – und somit den Lernprozeß qualitativ unterstützen. Untersuchungen demonstrieren eindeutig, welchen Einfluß kommunikative Elemente (Diskussionsgruppen, Mentoren, Virtual Classroom), experimentelles Lernen (z.B. Übungen, Simulationen) und Präsenzveranstaltungen auf den individuellen Lernerfolg haben – im Gegensatz zu rein passivem virtuellem Informationsgenuss.
| Lernen erfordert interaktive Schleifen, Verständnisfragen und Transfers in die Praxis, um die Infos in einen Sinnzusammenhang, in bestehende Wissenskontexte einzubetten. |
Insofern bietet ReL mit seiner Möglichkeit a) interaktiver Tests, ob die vermittelten Infos angekommen sind bzw. b) als Gestaltungselement für kleinere didaktische Spannungsbögen (siehe Reflexionen Nr. 3) eine solide Basis für größere Lernerfolge denn passive Webinars .
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