[Reflexionen Nr. 1]

powered by Google

Home | Magazin | InterAktion | Forschung | TopTrends | HowTo

Ersetzt Rapid eLearning das klassische eLearning?

# Zusammenfassung
# Was soll das sein: „Rapid eLearning“?
# Information, Wissen, Lernen
# Bedeutung der Interaktion
# Stufen der Wissensvermittlung

-> Reflexionen-Wechsel

Druckversion: Reflexionen Nr. 1 (35 kb, PDF)

interACT
Rapid eLearning-(Demo-)Kurs

-> Kurs-Website auf XP/Powerpoint 2002-Basis
-> Druckversion Kurs (118 kb, PDF)

# Information, Wissen, Lernen

„Information ist Wissen in Aktion.“

Betriebswirtschaftlich betrachtet dienen Infos dazu, zweckorientiertes Handeln zu bilden. Infos entstehen dabei immer aus Wissen und können unter Verwendung vorhandenen Wissens zur Vermehrung des Wissens (anderer) führen.

Wissen

  • explizites (= artikuliertes) vs. implizites (= stillschweigendes) Wissen
  • deklaratives (= wissen, was) vs. prozedurales (= wissen, wie) Wissen

 

Lernen bezeichnet jede –beabsichtigte wie unbeabsichtigte- Veränderung unseres Verhaltens oder unseres Wissens = Lernprozeß

 

Lernprozeß = Daten -> Verstehen von Relationen = Information -> Verstehen von Mustern = Wissen -> Verstehen von Prinzipien = Weisheit

 

Informationstheoretisch ist der Lernprozeß in folgende Schritte zu zerlegen:

1. Informationsaufnahme: Darbietung des Lernmaterials

2. Informationsverarbeitung: eigentlicher Lernvorgang

3. Informationssicherung: Wiederholung, Festigung des Lernvorganges

4. Informationsspeicherung: dauerhaftes Behalten

5. Informationsanwendung: Wiedergabe in konkreten Problemstellungen

6. Informationsverlust: Vergessen

Klassisches eLearning im Stile des modernen Web Based Trainings bildet (bestenfalls) den gesamten Lernprozeß mit kreativen Techniken ab. Der Einsatz abwechslungsreicher didaktischer Konzepte (Behaviourismus, Kognitivismus, Konstruktivismus) unterstützt Lernende bei der nachhaltigen Wissenskonstruktion. So lässt sich Wissen mit Transfercharakter aufbauen.

Webinars hingegen sind qua Medium auf den ersten Schritt des Lernprozesses konzentriert. Zwar lässt sich Lernmaterial in motivierendem Outfit präsentieren, aber schon bei der Informationsverarbeitung muss sich die Präsentation auf einen gewissen Standard des Vorwissens verlassen.

ReL klinkt sich genau an diesem knirschenden Scharnier ein: Es bereitet bereits existierende Webinars unter didaktischen Gesichtspunkten neu auf und bemüht sich bis hin zu Schritt 4: der Informationsspeicherung. Erleichtert wird diese Sichtweise durch die massive Verbreitung komplexerer Lernmanagement-Systeme (LMS), die allenthalben in größeren Organisationen –und damit den Vorreitern moderner Lernstrategien- eingesetzt werden. Durch diese lassen sich je nach Zielgruppe neue Lernpfade zusammen stellen, die –aufbauend auf vorhandenem Material- mit Testfragen garniert und getrackt werden können. Doch die Anschaffung kostenintensiver wie supportbedürftiger LMS ist nicht jedermanns Sache. Kleinere Autorentools bieten die Vorteile in einem Guß – als ReL.

-> Weiter mit # Bedeutung der Interaktion


Home | Magazin | InterAktion | Forschung | TopTrends | HowTo

(c) [eduContent] 2003 - 2006

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons Lizenz lizensiert.

Sie können diesen Artikel verlinken, kopieren oder zitieren – vorausgesetzt: der Inhalt bleibt unverändert, der Zweck ist nicht-kommerziell und diese Copyright-Notiz bleibt erhalten.

Probleme, Ergänzungen, Hinweise oder Kommentare?
mailto:ac.wagner@eduContent.info

[eduContent]-News abonnieren oder abbestellen unter
mailto:news@eduContent.info