[Reflexionen Nr. 1]

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Ersetzt Rapid eLearning das klassische eLearning?

# Zusammenfassung
# Was soll das sein: „Rapid eLearning“?
# Information, Wissen, Lernen
# Bedeutung der Interaktion
# Stufen der Wissensvermittlung

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Rapid eLearning-(Demo-)Kurs

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# Was soll das sein: „Rapid eLearning“?

Auf dem Umschlagplatz Informationsvermittlung verwirbeln sich die Begrifflichkeiten: „Informations“-, „Dokumenten“- oder „Wissens“-Management zeichnen viel diskutierte Problemstellungen moderner Unternehmenskultur nach. Angesichts der Dynamik des wachsenden Bedarfs nach informierten Bürgern, Berufstätigen oder Konsumenten folgt auf politischer und individueller Ebene das „Lebenslange Lernen“ (LLL) den Anforderungen beschleunigter Produktzyklen. Nun also „Rapid eLearning“. What's that schon wieder?

Fragen

  • Welchen Beitrag kann ReL zum LLL leisten?
  • Ersetzt ReL das klassische eLearning?
  • Liegt die Zukunft des LLL im ReL mit Blended Learning begründet?

Fangen wir vorne an:
Warum spricht eigentlich alle Welt von eLearning?

Chancen des eLearning

Nachteile von eLearning

Kosten

Kosten

Distribution des Wissens

Schwerfälligkeit der Inhalte

Flexibilität des Wissenserwerbs

Fehlende Kontrolle

Mobilität der Lernenden

Fehlende soziale Einbindung

Verbesserung der Didaktik

Verschlechterung der Didaktik

Erhöhung der Motivation, Aufmerksamkeit und Aktivation

Demotivation durch langweilige Präsentation und fehlende Variation

These 1: Die Globalisierung ist schuld!

Internationale Firmen mit hohem Schulungsbedarf und Hochschulen mit internationaler Konkurrenz um Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen sehen sich konfrontiert mit einem hohen Produktionsaufwand für didaktisch, technologisch und inhaltlich ausgereifte eLearning-Projekte. Sinnvolle –will heißen: wirklich spannende (siehe Reflexionen Nr. 3) - Produktionen sind weitest gehend nur von Global Playern zu finanzieren. Aber auch diese suchen nach kostengünstigeren Verfahren, um das erforderliche Wissen an ihre Mitarbeiter zu verteilen. Von daher experimentieren sie seit ca. 1 Jahr mit Rapid Development Methods in Practice. Und in der modernsten Version entschlüpfte diesem Pioniergeist: das „Rapid eLearning“!

ReL nimmt Veränderungen vor in folgenden Bereichen (nach MASIE):

Autorentools & -systeme

Templates und Entwicklungsformate

Content- und Dokumenten-Management

Vereinbarungen mit Fachexpert/innen

Produktions-Methodologien

Kalibrieren der Erwartungen von Management & Lernenden

Projektmanagement & Budgetierung der Entwicklung

Advantage ReL

Neben der Kostenreduktion versucht sich diese neue Methodologie in der Transzendenz des klassischen eLearnings, indem sie die Chancen übernimmt und die Nachteile weitestgehend eliminiert.

Wie das?

Vor der Erfindung des ReL entwickelten sich Webinars zum beliebten Informationskanal. Webinars sind Online-Präsentationen – Folien mit Echtzeit-Audio oder -Videokommentierung, die dem Online-Auditorium synchronisiert zum passiven Genuss dargereicht werden. Voraussetzung für diese Informationsvermittlung war der technologische Fortschritt, der im Gleichschritt Bandbreiten erweitert und somit Rich-Media-Anwendungen im großen Stil ermöglicht. Klitzekleines Problem: es besteht keine Kontrolle darüber, ob die Informationen die Rezipient/innen wirklich erreichen.

So lief die Entwicklung auf eine interaktivere Form zu: das Rapid eLearning .

ReL entspringt also dem Versuch, das moderne Dokumentenmanagement (u.a. Webinars) in kontrollierbare – will (provokativ) heißen: didaktischere- Formen zu giessen – und das trotz schneller, effektiver und nachhaltiger Produktion.

Nur: Kann das überhaupt funktionieren?

Oder anders formuliert: Wieviel Lernen ist möglich mit dieser rapiden Methode?

-> Weiter mit # Information, Wissen, Lernen


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