[Do's und Don'ts]

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"701 e-Learning Tips" - Ein Buch von Elliott Masie, The MASIE Center

Am 27.07.04 veröffentlichte das MASIE Center ein FREIES digitales Buch zum Download, das 701 Ideen und Erfahrungen von internationalen Lern- und Trainings-Professionals aus aller Welt bereit stellt.

Mit Blick auf die interaktiven Empfehlungen haben wir folgende Do's extrahiert:

Konzeption von interaktivem eLearning

  1. Content muß Zielgruppen, Zielsetzungen und technologisch mögliche Multimedia-Elemente BEDIENEN, nicht definieren.
  2. Der individuelle Lernerfolg wächst mit Zunahme der involvierten SINNE (visuell, auditiv, haptisch).
  3. Lernende erkennen die RELEVANZ eines eLearning-Programmes – oder auch nicht.
  4. Individuelle LERNPFADE sind sehr unterschiedlich.

Interaktion am User Interface

  1. Realitätsnahe ZIELE bzw. Simulationen halten Lernende bei der Stange.
  2. Das interaktive Angebot muss mit abwechslungsreichen METHODEN aufwarten.

Classroom-Kursdesign

  1. Im virtuellen Classroom lassen sich die kommunikativen VORTEILE von eLearning bestens nutzen.
  2. ONLINE-KOMMUNIKATION will gelernt sein.
  3. ALLE Kurs-Teilnehmer/innen müssen sich als Teil der Lerncommunity fühlen.
  4. Die LERNWÜRDE ist unantastbar.
  5. Synchrones eLearning erfordert abwechslungsreichere INTERAKTIONEN als klassische Präsenzveranstaltungen.

-> siehe auch Reflexionen Nr. 2

Using Online Interaction to Break Your Addiction to Classroom Training

Michael Burke stellt in seinem Online-Artikel in der Oktober-Ausgabe von Learning Circuits die Palette möglicher interaktiver Übungen mit amüsanten Beispiel-Demos vor.

  • Richtig / Falsch
    Selbst einfachste Methodik kann in einem spielerischen Kontext durchaus unterhaltsam wirken.
  • Einverstanden / Nicht einverstanden
    Im Prinzip dieselbe Methodik wie bei Richtig/Falsch, nur lässt sich ein weniger absolutistisches Feedback formulieren, wenn Lernende hier die falsche Antwort wählen.
    -> empfiehlt sich für Erwachsenenbildung
  • Zuordnung
    Etwas kindliche Kreativität bringt Schwung selbst in schwerfälligere Themen.
  • Kreuzworträtsel
    Als optionale Übungen zur Vertiefung von Wissen sind Kreuzworträtsel durchaus geeignet.
  • Freitextfeld-Spiele
    Wiederum eine banale, mitunter langweilende Technik, die aber, aufgepeppt mit Grafiken und spielerischem Anspruch, sehr amüsant wirkt.
  • Multiple Choice
    Sehr effizient für Wissenstests oder das Konzeptverständnis. Mit kontextsensitivem Feedback lässt sich diese Methode auch zur Wissensvertiefung einsetzen.
  • Drag & Drop
    Diese Übungen eignen sich für die Visualisierung von Prozessen. Mit direktem Feedback versehen lassen sich so amüsante Grafiken mit wissensvertiefender Methodik verbinden.
  • Kalkulationen
    Tabellenkalkulationen sind sehr informativ zur Demonstration von Beziehungen und um die Abhängigkeiten der Variablen aufzuzeigen.
  • Simulationen
    Alles was simuliert werden kann, sollte auch simuliert werden. Learning by doing ist eine ansprechende Methode, die sich vor allem für Software-Anwendungen eignet.

Entwicklung einer Dramaturgischen eLearning Strategie nach der D.E.S. Methode

Die D. E .S.-Methode ist eine von Prof. Dr. Frank Thissen und Prof. Dr. Wilfried Mödinger entwickelte mediendidaktische Vorgehensweise, die die Vorteile von elektronischen Medien und die besondere Ausgangssituation von Nutzern in Lern-, Kommunikations- und Präsentationsprozesse zusammenbringt.

Weitere Informationen: D.E.S. Kurzfassung

 

Guidelines for Accessible -and Usable- Web Sites: Observing Users Who Work With Screenreaders (by M. F. Theofanes & J. Redish)

  1. Write for the Web. Write in short, clear, straightforward sentences. Use bulleted lists. Put the main point at the beginning of a paragraph. Write links that start with keywords.
  2. Use empty ALT text or use a space as ALT-text for decorative elements on a page.
  3. Make the site structure clear and obvious.
  4. Write "home page" as two words.
  5. Do not make up unusual names for products, services, or elements of a Web site. Do not combine two or more words into one name.
  6. To make screenreaders read an acronym or abbreviation as letters rather than attempting to read it as a word, use the <ACRONYM> and <ABBR> tags.
  7. For most Web sites, spend the available time and effort making one version that is accessible to all rather than creating and having to later maintain two separate versions.
  8. Include a "skip" link at the top of every Web page. Name it "Skip to main content".
  9. Make links descriptive. Be sure that the link will be useful by itself, with no surrounding text.
  10. Start links with relevant keywords.
  11. Try to not have many links that start with the same word or phrase.
  12. Start question headrings with a keyword followed by the question.
  13. Pay attention to the wording on pages and be sure that keywords that users would look up are actually on the page .
  14. Make sure that the keywords are not in images.
  15. Do not create subtle differences between the text on the page and the ALT text that can trip users up when they search for words on the page.
  16. Use a search engine that provides help with spelling.
  17. Use anchor links when a page has several topics.
  18. Keep pages from refreshing when users select an anchor link. Do not include a time stamp on a page with anchor links.
  19. Encourage authors to use many headings in their content an to be sure that those headings are clear, meaningful, and parallel.
  20. Be sure that the headings are coded properly in HTML, for example, as <H1>, <H2>, and so on.
  21. Put the keyword at the beginning of the heading. If many headings are about the same thing, differentiate them in meaningful ways.
  22. Do not put a lot of text on the same page as a form.
  23. Do not put a form far down on the page or far to the right.
  24. Make sure that all fields are coded so that users do not have to switch to and from Edit mode.
  25. Do not put information between fields on a form.
  26. If the user has an option of filling out either of two fields, and they are mutually exclusive, indicate it to the user in the label of the first field.
  27. Do not exclude labels from fields.
  28. Avoid making pages refresh.

Seven Principles for Good Practice in
Undergraduate Education:

  • Gute Praxis ermutigt den Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden
  • Gute Praxis fördert die Kooperation unter den Studierenden
  • Gute Praxis unterstützt das aktive Lernen
  • Gute Praxis gibt sofort Feedback
  • Gute Praxis bestimmt die Zeit für eine Aufgabe
  • Gute Praxis stellt hohe Erwartungen
  • Gute Praxis respektiert unterschiedliche Talente und Lernstile

Emotionen, Dramaturgie und Lernen
(Workshop auf der Learntec 2004):

Der Einfluss von Emotionen auf das Lernen wird seit einiger Zeit in der Usability-Forschung zunehmend untersucht.

Vertrauen oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder auch einfach das Verlangen nach einer Rückmeldung sind Emotionen, deren Kenntnis und Berücksichtigung es Produzenten von Lernmaterialien ermöglichen, Lerner jenseits der reinen Informationsvermittlung zu gewinnen.

Eine Methode, Lernende in ihren Problemlösungsstrategien zu unterstützen, ist der "Sokratische Dialog", in dem der Lehrende den Lernenden durch Fragen dazu bringt, eine eigene Lösung zu entwickeln.

Jakob Nielsen: Top Ten Guidelines for Homepage Usability

Summary:
A company's homepage is its face to the world and the starting point for most user visits. Improving your homepage multiplies the entire website's business value, so following key guidelines for homepage usability is well worth the investment.

Jakob Nielsen: Top Ten Web-Design Mistakes of 2002

Summary:
Every year brings new mistakes. In 2002, several of the worst mistakes in Web design related to poor email integration. The number one mistake, however, was lack of pricing information, followed by overly literal search engines.

Checkliste für Interaktivität einer Website (von Marwi):

Werden unterhaltende Elemente eingesetzt?

Finden Besucher/innen leicht die Kontaktdaten?

Gibt es eine Möglichkeit Nachrichten zu hinterlassen?

Wird die Interaktivität des Mediums genutzt - zum Beispiel durch die Möglichkeit der Online-Produktbestellung, des Online-Materialrechners, eines Preiskalkulator oder Forums / Gästebuch etc.?

e-talents-Wettbewerb

Die Gewinner 2002 demonstrieren die Möglichkeiten interaktiver multi-medialer Darstellung im Netz. Folgende beispielhafte Auszeichnungen gab es in den Kategorien

> e-culture
Gabi und Peter

> e-clips
"sciencefictongenerator"

> e-games
"ultimate flashface"

> e-mobile
"personal interactive mobile medianight guide"

Zumbach, Jörg, Psychologe, Uni Heidelberg:

Kostenloser eLearning-Kurs: Interaktivität beim Online-Lernen (Dauer ca. 20 min)

netzkultur - kunst & literatur

Linksammlungen zu interaktiver/n ...

onlineliteratur
literatur online, hypertexte, maschinenlyrik, zeitschriften & projekte zur softmoderne

virtuelle kunst
projekte, ausstellungen, interaktive kunstwerke, netzperformances

krapps hydra
Links zu Artaud, Berne, Derrida...

rezensionen
matthias schöning über die bochumer tagung "globalisierte kunst"

Bist du meine Stimme wert?
Die erste interaktive politische Debatte im niederländischen Fernsehen


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